Die IURIX-App für Android ist da: KI-Rechtsrecherche fürs Handy
13. August 2026 · IURIX
Verhandlungspause am Gericht. Die Gegenseite hat gerade ein Argument zur Hauptwohnsitzbefreiung bei der ImmoESt in den Raum gestellt, das Sie so nicht stehen lassen wollen — aber die Fristen, die Randziffern, die jüngere Judikatur? Die liegen zu Hause, in der Datenbank, am Schreibtisch. Oder: Klientenbesprechung außer Haus, und mitten im Gespräch fällt die eine Frage, von der plötzlich alles abhängt. Rechtsfragen halten sich nicht an Bürozeiten, und sie kommen fast nie dann, wenn man gerade vor dem großen Bildschirm sitzt.
Genau dafür gibt es jetzt die IURIX-App für Android — live im Google Play Store. Eine native App (kein eingepackter Browser), die die gründliche KI-Rechtsrecherche von RICI in die Hosentasche bringt.
Was ist die IURIX-App? KI-Rechtsrecherche als Android-App
Die IURIX-App bringt RICI, den Modus für die gründliche Recherche in Gesetzen und Judikatur, aufs Handy. Sie stellen Ihre Rechtsfrage in natürlicher Sprache — so, wie Sie sie einer Kollegin stellen würden — und IURIX recherchiert in den offiziellen Quellenkorpora: Bundesrecht, Landesrecht, Judikatur (OGH, VwGH, VfGH u. a.), Gesetzesmaterialien, Findok, Kollektivverträge, EU-Normen, EU-Judikatur (EuGH) und EGMR-Judikatur.
Das Ergebnis ist keine Plauderantwort, sondern eine belegte Antwort mit nummerierten, paragraphen- und entscheidungsgenauen Fundstellen — jede Aussage verweist auf ihre Quelle, die Sie direkt nachprüfen können.
Auch der RITA-Modus für öffentlich verfügbare Registerdaten ist an Bord — inklusive Diagrammen (etwa Beteiligungsstrukturen) mit Vollbild-Lightbox, Pinch-Zoom und Rotation, damit auch eine breite Beteiligungskette am Hochformat-Display lesbar bleibt. Wie mächtig das ist, zeigt etwa die Markenrecherche mit RITA.
Juristische Recherche unterwegs — warum gerade das Handy?
Hier sind wir ehrlich, wie immer in diesem Blog: Eine gründliche Recherche dauert je nach Komplexität ein bis wenige Minuten — das ist bei IURIX kein Versehen, sondern Programm. Wir haben uns von Anfang an gegen die Sofort-Antwort und für die belegte Antwort entschieden.
Und genau deshalb passt IURIX so gut aufs Handy: Rechtsrecherche unterwegs hat einen anderen Rhythmus. Am Schreibtisch fühlen sich zwei Minuten Wartezeit lang an. Unterwegs sind sie nichts: Die Frage ist in dreißig Sekunden gestellt, dann arbeitet die Recherche — und Sie sehen ihr dabei zu. Oder Sie stecken das Handy ein und widmen sich wieder dem Gespräch — die App meldet sich mit einer Benachrichtigung, sobald die Antwort fertig ist.
Zusehen lohnt sich übrigens. Die App zeigt live, was die Recherche gerade tut — welche Quellen durchsucht werden, welche Teilfragen gebildet wurden, wo nachrecherchiert wird. Phase für Phase, keine Blackbox.


Diese Transparenz ist mehr als ein hübscher Ladebalken. Wer sieht, dass gerade die Gesetzesmaterialien durchsucht werden und zwei offene Punkte in die Nachrecherche gehen, versteht, warum die Antwort belastbar ist — und warum sie 140 Sekunden dauert statt zwei.
Rechtsfrage am Handy stellen — und was man zurückbekommt
Das Beispiel aus den Screenshots: die Hauptwohnsitzbefreiung bei der ImmoESt. Nach 48 Phasen und 140 Sekunden steht die Antwort — mit der 2-Jahres- und der 5-aus-10-Jahres-Frist, sauber auseinandergehalten und belegt: EStG § 30a und § 30b, EStR-Randziffern, dazu VwGH- und BFG-Entscheidungen — nummerierte Fundstellen, einzeln nachprüfbar.


Und dann das, was unterwegs den Unterschied macht: „Antwort kopieren“ und „Als Word teilen“ — direkt vom Handy. Die belegte Antwort landet als Word-Dokument im Mail-Entwurf an die Klientin, im Kanzlei-Chat oder in der eigenen Aktenablage. Die Recherche aus der Verhandlungspause ist damit nicht nur gelesen, sondern schon weiterverarbeitet.
Noch ein ehrliches Beta-Detail, gut sichtbar im letzten Screenshot: Nach jeder Antwort bittet die App um eine Bewertung — „Antwort bewerten, um fortzufahren“. Das ist Absicht: Wir sind in einer geschlossenen Testphase, und dieses Feedback fließt direkt in die Qualitätssicherung. Jede Bewertung macht die Recherche besser.
Recherchewerkzeug, keine Rechtsberatung
So steht es im Store-Listing, und so gehört es auch hierher: IURIX ist ein Recherchewerkzeug und ersetzt keine anwaltliche oder steuerliche Beratung. KI kann Fehler machen — prüfen Sie die Fundstellen, bevor Sie eine Antwort verwenden. Genau deshalb liefert jede Antwort ihre nummerierten, quellengenauen Belege mit: Sie sind kein Schmuck, sie sind der Punkt — und sie machen das Nachprüfen zur Sache von Sekunden statt einer eigenen Recherche.
IURIX ist ein Recherchewerkzeug und ersetzt keine anwaltliche oder steuerliche Beratung. KI kann Fehler machen — prüfen Sie Fundstellen vor der Verwendung.
Was ist mit dem iPhone?
Die iPhone-Version ist eingereicht und folgt — sobald sie verfügbar ist, lesen Sie es hier im Blog. Wer nicht warten will: app.iurix.ai läuft auch im Browser; die volle native Erfahrung gibt es derzeit auf Android.
So kommen Sie an die App
Die App laden ist der leichte Teil — IURIX im Google Play Store. Zum Anmelden brauchen Sie Ihr IURIX-Konto: IURIX ist derzeit in einer geschlossenen Testphase.
- Sie sind bereits IURIX-Tester:in? App installieren, mit Ihrem Konto anmelden, losrecherchieren.
- Noch kein Zugang? Beantragen Sie einen Testzugang unter app.iurix.ai und erwähnen Sie diesen Blogbeitrag — dann prüfen wir Ihre Freischaltung als Testnutzer:in.
Häufige Fragen zur IURIX-App
Gibt es eine KI-App für juristische Recherche in Österreich?
Ja — die IURIX-App für Android ist im Google Play Store verfügbar. Sie stellen eine Rechtsfrage in natürlicher Sprache, IURIX recherchiert gründlich in den offiziellen österreichischen und europäischen Quellenkorpora und liefert eine belegte Antwort mit nummerierten, paragraphen- und entscheidungsgenauen Fundstellen, die Sie kopieren oder als Word-Dokument teilen können. Die iPhone-Version ist eingereicht und folgt.
Welche Rechtsquellen durchsucht die IURIX-App?
Die App recherchiert in Bundesrecht, Landesrecht, Judikatur (OGH, VwGH, VfGH u. a.), Gesetzesmaterialien, Findok, Kollektivverträgen, EU-Normen, EU-Judikatur (EuGH) und EGMR-Judikatur. Dazu kommt der RITA-Modus für öffentlich verfügbare Registerdaten — inklusive Diagrammen mit Vollbild-Lightbox, Pinch-Zoom und Rotation.
Wie lange dauert eine Recherche in der App?
Eine gründliche Recherche dauert je nach Komplexität ein bis wenige Minuten — Gründlichkeit geht bei IURIX bewusst vor Geschwindigkeit. Die App zeigt dabei live die einzelnen Recherche-Phasen: welche Quellen durchsucht werden, welche Teilfragen gebildet wurden und wo nachrecherchiert wird. Am Ende steht eine belegte Antwort mit nachprüfbaren Fundstellen, keine Sofort-Vermutung.
Wie bekomme ich Zugang zur IURIX-App?
Die App ist im Google Play Store verfügbar, zum Anmelden brauchen Sie ein IURIX-Konto. IURIX ist derzeit in einer geschlossenen Testphase — einen Testzugang beantragen Sie unter app.iurix.ai. Sobald Sie freigeschaltet sind, melden Sie sich in der App mit Ihrem Konto an.
Ersetzt die IURIX-App eine anwaltliche oder steuerliche Beratung?
Nein. IURIX ist ein Recherchewerkzeug und ersetzt keine anwaltliche oder steuerliche Beratung. KI kann Fehler machen — prüfen Sie die angegebenen Fundstellen, bevor Sie eine Antwort verwenden. Die nummerierten, quellengenauen Belege in jeder Antwort machen genau das schnell möglich.
Weiterlesen im IURIX-Blog
- RITA — die Suchmaschine für öffentlich verfügbare Registerdaten
- Markenrecherche mit RITA — das Markenregister in natürlicher Sprache durchsuchen
IURIX aufs Handy holen
Noch kein IURIX-Konto? Testzugang unter app.iurix.ai beantragen — die iPhone-Version ist eingereicht und folgt.